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DARUM

ist ein Windpark auf dem St. Margrethenberg der falsche Weg...

 

​...12 grundlegende Punkte:​​

1. Verlust der Würde des Berges

 

Der Berg wird seiner Würde beraubt. Windräder in dieser Grösse verwandeln einen gewachsenen Kulturlandschaftsraum in ein Industrieareal.

Was heute Heimat ist, würde zur Kulisse technischer Fremdbestimmung.

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2. Zerstörung durch neue Gross-Strasse und Waldrodung

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Eine neue, breite Strasse zerstört den Charakter des Bergs.
Voraussichtlich von Sarelli bis hinauf auf den Grot müsste ein massiver Strassenkörper gebaut werden. Zudem müssten breite Schneisen in den Wald geschlagen werden, um den Strom abführen zu können. Riesige Waldflächen würden fallen. Das Gelände würde unwiderruflich aufgerissen
.

3. Geringe Energieausbeute

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Der tatsächliche Energieertrag ist viel niedriger als versprochen.
Die neuesten Berechnungen zeigen:
Der Nutzen bleibt gering – der Schaden bleibt gross.

Die Windräder müssen wegen Schneefall, Sturm oder Frost oft abgestellt werden.

​4. Vertreibung der Wildtiere

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Wildtiere verlieren ihren letzten stillen Rückzugsraum.
Rotwild, Rehe, Füchse, Greifvögel – sie leben hier nicht „zufällig“.
Schattenwurf, Lärm, Bewegung und Bauphasen verdrängen sie dauerhaft.


​5. Gefahr durch Eiswurf

​

Eiswurf im Winter gefährdet Menschen.
Wanderwege, Langlaufloipen und Schneeschuhrouten würden gesperrt. Ein Berg, der vielen gehört, wird monatelang unzugänglich und das jedes Jahr.

6. Eingriff in Boden und Wasserhaushalt

 

Der Eingriff zerstört Boden, Wasserläufe und Hangstabilität.
Fundamente der Windräder in der Grösse eines Einfamilienhauses verändern den Wasserhaushalt des Hangs. Was einmal gebrochen ist, heilt nicht mehr gleich zurück.

7. Zerstörtes Landschaftsbild

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Die visuelle Dominanz betrifft das ganze Taminatal.
Vier bis fünf Grossturbinen würden den Horizont beherrschen, Tag und Nacht, mit Blinklichtern, Bewegungen, Schatten.
Das Landschaftsbild wäre auf Generationen verloren.

8. Unzureichende Transparenz

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Baurechtsversprechen fielen ohne vollständige Transparenz.
Zentrale Informationen – Strassenbau, Rodungsausmass, Energieprognosen – erreichten die Bevölkerung nicht angemessen. Demokratie braucht volle Information!

9. Unverhältnismässiger Schaden

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Der Verlust an Naturwerten steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Selbst wenn der Windpark läuft, ersetzt er kaum energiepolitische Defizite.
Er zerstört aber Lebensräume, Erholungsräume und

kulturelle Identität.

PFAS-Chemikalien, auch Ewigkeitschemikalien genannt, werden für die Herstellung und den Betrieb (u.a. Schmiermittel, Hydrauliksysteme, Dichtungen) von Windrädern benötigt und besonders bei allfälligen Lecken freigesetzt.

10. Verschwindende Naherholung

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Der St. Margrethenberg ist ein geschützter Resonanzraum

und beliebt für sanften Tourismus.
Die Begegnungen, das Licht, die Stille, die Weite prägen die Menschen, die hier leben, wandern und Erholung suchen.

Ein Windpark würde diese Erfahrung brechen. Einmal zerstört, lässt sie sich nicht zurückkaufen.

Wegen der niedrigen Sonnenstände am Grat, entstünde ein massiver Schattenwurf.

All das zerstört den Tourismus (bei Windparks in Deutschland bis 90% Rückgang der Übernachtungszahlen).

11. Überlastete Region

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Die Region trägt bereits viele Belastungen.
Verkehr, Stausee, Bauaktivitäten und der Berg erträgt alles still. Ein Grossprojekt dieser Art überfordert, was ohnehin schon sehr verletzlich ist und die Einheimischen verlassen ihre Heimat, was finanzielle Folgen für die ganze Gemeinde hat.

12. Das Dilemma​

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Der Ausbau der Windenergie ist ein grosses grün-grünes Dilemma mit Klimaschutz gegen Biodiversität/Naturschutz. Die Erreichung von Klimazielen durch Windenergie darf keinesfalls auf Kosten von Ökosystemen gehen.

Es gibt geeignetere Standorte mit höherem Nutzen und geringerem Schaden.

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Der St. Margrethenberg ist schlicht der falsche Ort.
Nicht, weil man gegen erneuerbare Energie wäre, sondern weil man Verantwortung ernst nimmt.

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